Häufige Fragen
Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten erreichen — sortiert nach Themen. Suchen Sie etwas Bestimmtes, hilft auch die Suche oben: Fragen erscheinen dort neben den Artikeln.
Abdichten im Innenbereich unter Fliesen — was vorher, was nachher, und worauf es im Schadensfall ankommt.
Ja, wir empfehlen das ausdrücklich. Der Untergrund muss fest, tragfähig, eben und frei von Öl, Fett und Staub sein; eine geeignete Grundierung sorgt dafür, dass die Flüssigfolie gleichmäßig anzieht und nicht ungleichmäßig in saugende Stellen wegschlägt.
Für unsere Dichtbänder, Dichtsets, Flüssigfolien und Dichtschlämmen empfehlen wir den BEHA Supergrund.
Weil die DIN 18534 es so verlangt: Bei flüssig zu verarbeitenden Abdichtungen sind mindestens zwei deckende Aufträge in unterschiedlicher Farbe gefordert. Nur so lässt sich später nachweisen, dass wirklich zweimal deckend gearbeitet wurde.
Das ist kein Schönheitsthema: Im Schadensfall sehen Versicherung und Gutachter genau darauf. Zum Einfärben der zweiten Lage geben Sie unser MIXOL Abtönkonzentrat in die restliche Flüssigfolie, rühren gründlich um und tragen wie gewohnt auf.
Für die geforderte Trockenschichtdicke von 0,5 mm rechnen Sie mit rund 1 kg pro Quadratmeter insgesamt. Je Schicht liegt der Verbrauch je nach Untergrund bei 350 bis 700 g/m².
Die Gebindegrößen sind darauf abgestimmt: 5 kg reichen für etwa 5 m², 15 kg für etwa 15 m². Bei rauen oder stark saugenden Untergründen planen Sie besser etwas Reserve ein.
Bei +20 °C und 50 % relativer Luftfeuchte etwa drei Stunden je Schicht. Jede Schicht muss durchgetrocknet sein, bevor die nächste aufgetragen wird.
Die Zeit hängt von Temperatur, Luftbewegung, Luftfeuchte und Schichtdicke ab — in einem kühlen, feuchten Kellerbad dauert es deutlich länger. Verarbeiten Sie nicht unter +5 °C.
Nein. Unsere Profi-Flüssigfolie ist für den Innenbereich gemacht — Sanitär- und Feuchtraumbereich unter keramischen Belägen, Beanspruchungsklasse A beziehungsweise A0 nach ZDB-Merkblatt.
Für Balkon, Terrasse und alles, was Frost und Bewitterung abbekommt, nehmen Sie eine Dichtschlämme. Die ist frostbeständig und für außen zugelassen.
Auf den üblichen Untergründen im Innenausbau: Gipsfaser- und Gipsplatten, Powerpanel, Putz, Porenbeton, Mauerwerk, Beton, Stein, Estrich und Heizestrich.
Wichtig ist der Zustand, nicht das Material: fest, tragfähig, eben und ohne durchgehende Risse. Unebenheiten dürfen nicht mit der Dichtmasse ausgeglichen werden — die gleichen Sie vorher mineralisch aus.
Mineralisch abdichten innen und außen: Balkon, Terrasse, Keller, Schwimmbecken.
Die 1K-Dichtschlämme ist ein Pulver, das Sie auf der Baustelle nur mit Wasser anrühren. Die 2K-Variante besteht aus Pulver und einer flüssigen Komponente, die miteinander vermischt werden.
Beide dichten zuverlässig ab. Welche die richtige ist, hängt vom Untergrund und der Beanspruchung ab — im Zweifel rufen Sie uns an, das ist in zwei Minuten geklärt.
Für die Innenabdichtung von Kellern bei negativem Wasserdruck ist unsere Dichtflex geeignet — also für den Fall, dass das Wasser von außen gegen die Wand drückt und Sie von innen abdichten.
Sie ist außerdem als alleinige Abdichtung in der Bauwerksabdichtung freigegeben und beständig gegen betonaggressive Einflüsse nach DIN 4030.
Etwa eine Stunde. Rühren Sie deshalb nur so viel an, wie Sie in dieser Zeit auch verarbeiten.
⚠️ Angesteiftes Material darf nicht durch Zugabe von Wasser wieder verarbeitungsfähig gemacht werden. Es sieht danach zwar wieder gut aus, erreicht seine Festigkeit aber nicht mehr — und das sieht man der fertigen Abdichtung nicht an.
Für die Verarbeitung mit Pinsel oder Rolle bis zu 260 ml Wasser je Kilogramm Pulver. Über die Wassermenge stellen Sie die Konsistenz ein.
Gegen Klumpen hat sich bewährt: etwa zwei Drittel des Wassers vorlegen, mit einem Rührer bei rund 600 U/min anmischen, das Material aufschließen lassen und dann den Rest zugeben.
Ja, zum Abdichten von Schwimmbecken und Wasserbehältern in massiver Bauweise, freigegeben bis 6 m Wassertiefe entsprechend den aktuellen Prüfgrundsätzen.
Nein. Die Dichtschlämme darf nicht mit anderen Zusätzen modifiziert werden. Sie ist als System geprüft, und jede Zugabe hebt genau diese Prüfung auf.
Wenn Sie mehr Flexibilität brauchen, ist die 2K-Variante der richtige Weg, nicht ein Zusatzmittel.
Wann grundiert werden muss, wie stark verdünnt wird und wie lange es trocknen soll.
Immer dann, wenn der Untergrund saugt oder Sie eine Haftbrücke brauchen. Tiefengrund verfestigt saugende Untergründe, verbessert die Haftung von Mörteln und Putzen und schützt Dünnbettmörtel und Nivelliermassen vor zu schnellem Wasserentzug — dadurch entstehen weniger Schwundrisse und Blasen.
Vor Abdichtungen, Fliesenklebern, Kalk- und Kalkgipsputzen und vor Acrylatbeschichtungen gehört die Grundierung praktisch immer dazu.
Im Verhältnis 1:1 bis 1:2 mit Wasser, je nach Saugfähigkeit des Untergrunds. Je saugender, desto dünner darf die erste Lage sein, damit sie tief einzieht.
Bei stark saugenden Untergründen ist ein zweimaliger Auftrag erforderlich.
Unverdünnt liegt der Verbrauch bei 100 bis 250 g/m², abhängig von Saugfähigkeit und Beschaffenheit des Untergrunds. Ein 5-kg-Gebinde reicht damit für etwa 33 m².
Auf grobporigem oder stark saugendem Material planen Sie den oberen Wert ein.
Bei +20 °C und 50 % relativer Luftfeuchte etwa zwei Stunden. Die Zeit hängt von Temperatur und Luftfeuchte ab.
Verarbeiten Sie zwischen +5 °C und +25 °C — darunter trocknet es kaum, darüber zu schnell.
Ja. Unser Tiefengrund trägt das EMICODE EC1PLUS-Siegel und gilt damit als sehr emissionsarm. Produkte dieser Klasse können ohne Einschränkung auch in Innenräumen eingesetzt werden.
Chemisch verankern in Beton, Loch- und Vollstein — Vorbereitung, Zulassung, Verarbeitung.
Ja, und das ist der Punkt, an dem in der Praxis die meisten Verankerungen scheitern. Bohrmehl im Loch wirkt wie ein Trennmittel — der Mörtel klebt dann am Staub statt am Stein.
Gereinigt wird mit Ausbläser und Bohrlochbürste in der vom Merkblatt vorgegebenen Reihenfolge. Beides führen wir passend zum Mörtel; es gibt auch Sets, in denen Mörtel, Bürsten, Ausbläser und Mischer zusammen enthalten sind.
In Beton, Vollziegel, Kalksandstein, Porenbeton, Hochlochziegel, Lochstein und Hohlblockstein. Der VBM300 hat dafür die europäische technische Bewertung (ETA), Option 7.
⚠️ In Lochsteinen arbeiten Sie mit einer Siebhülse — ohne läuft der Mörtel in die Hohlkammern und die Verankerung trägt nicht.
Weil chemisch verankert spreizdruckfrei gesetzt wird. Ein Spreizdübel drückt den Stein von innen auseinander; das begrenzt die möglichen Rand- und Achsabstände und sprengt randnah gern die Kante ab.
Der Verbundmörtel verklebt die Ankerstange stattdessen mit dem Bohrlochgrund — dadurch sind sehr geringe Rand- und Achsabstände möglich, und Sie können frei wählen, welche Gewindestange Sie einsetzen.
Der Statikmischer härtet nach dem Anbruch aus, die Kartusche selbst nicht. Schrauben Sie den gebrauchten Mischer ab, verschließen Sie die Kartusche und setzen Sie beim nächsten Mal einen frischen Statikmischer auf.
Deshalb liegen unseren Kartuschen zwei Mischer bei, und Sie können sie einzeln nachkaufen.
Nicht mit dem Standard-Mörtel. Dafür gibt es unseren Winter-Verbundmörtel WVB300, der auf niedrige Temperaturen ausgelegt ist.
Die genauen Grenzwerte für Untergrund- und Materialtemperatur und die dann geltenden Aushärtezeiten stehen im technischen Merkblatt des jeweiligen Produkts — bei Kälte verlängern sie sich deutlich.
Unser VBM300 ist styrolfrei und dadurch geruchsarm — angenehm überall dort, wo in geschlossenen Räumen oder im bewohnten Bestand gearbeitet wird.
Kleben und fugen auf Bau — Untergründe, Feuchte, Überstreichbarkeit.
Ja. Die MS-Polymer-Kleber sind für feuchte Räume und feuchte Untergründe gemacht — anders als klassische Dispersionskleber, die zum Abbinden Wasser abgeben müssen.
Der Untergrund muss trotzdem fest, tragfähig und frei von losen Teilen, Fett und Staub sein. Nass im Sinne von stehendem Wasser ist etwas anderes als feucht.
Auf glatten und porösen Untergründen im Innen- und Außenbereich — die üblichen Baufugen und Anschlüsse im Hochbau eingeschlossen.
Bei kritischen Kombinationen — lackierte Flächen, Kunststoffe, sehr dichte Steine — lohnt ein Probeverkleben an einer unauffälligen Stelle. Das kostet zehn Minuten und erspart im Zweifel die ganze Fläche.
Das hängt am Produkt und an der Farbe. Ob und mit welchen Systemen überstrichen werden kann, steht im technischen Merkblatt des jeweiligen Artikels.
Wenn Sie uns sagen, welche Farbe Sie einsetzen wollen, klären wir das vorab — nachträglich ist es aufwendig.
Kühl, trocken und frostfrei, und mit verschlossener Düse. Am einfachsten drücken Sie etwas Material in die Düsenspitze und lassen es dort aushärten — dieser Pfropfen lässt sich beim nächsten Mal herausziehen.
Das Haltbarkeitsdatum auf der Kartusche gilt für ungeöffnete Ware; angebrochen sollten Sie zügig aufbrauchen.
Was der Versand kostet, wie schnell geliefert wird, und wie Sie an ein Angebot kommen.
Innerhalb Deutschlands versenden wir per DHL in Paketen bis 29 kg zu 6,95 € je Paket. Wie viele Pakete es werden, ergibt sich aus dem Gesamtgewicht Ihrer Bestellung — bei 60 kg sind es drei Pakete, also 20,85 €.
Ab 250 kg liefern wir palettiert per Spedition, je nach Gewicht ab 79 €. Über 2.500 kg rechnen wir Ihnen den Versand individuell aus.
Den genauen Betrag sehen Sie im Warenkorb, bevor Sie bestellen. Alle Staffeln stehen unter Versand und Zahlung.
Für Paketware nennen wir eine Lieferzeit von 1 bis 3 Tagen. Bestellungen, die werktags bis 14 Uhr bei uns eingehen, gehen in der Regel noch am selben Tag raus.
Speditionsware ab 250 kg wird terminlich abgestimmt — dort kommt die Zeit für die Avisierung dazu.
Ja. Wählen Sie im Bestellvorgang Werksabholung, dann entfallen die Versandkosten.
Sie finden uns in der Feldstraße 2a, 06458 Selke-Aue OT Hausneindorf. Rufen Sie vorher kurz durch (039481 8115-12), damit die Ware bereitsteht.
Ja, in 25 Länder — von Österreich, den Niederlanden und der Schweiz über Skandinavien bis Spanien, Italien und Osteuropa.
Die Kosten richten sich nach dem Versandgewicht und stehen als eigene Übersicht unter Versand und Zahlung.
PayPal, Kredit- und Debitkarte, Apple Pay, Google Pay, SEPA-Lastschrift, Klarna, Rechnung und Vorkasse.
Alle stehen ohne Zusatzbedingung zur Wahl; im Bestellvorgang sehen Sie sie nebeneinander.
Als Verbraucher haben Sie bei uns einen Monat Widerrufsrecht ab dem Tag, an dem Sie die Ware erhalten haben — mehr als die gesetzlichen zwei Wochen.
Sie können formlos widerrufen (Brief oder E-Mail an info@beha-web.de) oder online über Vertrag widerrufen. Die vollständige Belehrung steht unter Widerrufsrecht.
Ab einem Warenwert von 500 € erstellen wir Ihnen gern ein individuelles Angebot.
Rufen Sie uns an unter 039481 8115-12 oder schreiben Sie an info@beha-web.de — mit Artikel und Menge geht es am schnellsten.
Dann rufen Sie uns an, bevor Sie bestellen: 039481 8115-12, Mo–Do 7:00–16:00 Uhr, Fr 7:00–15:00 Uhr.
Wir arbeiten selbst mit diesen Materialien und klären Untergrund, Menge und Reihenfolge in ein paar Minuten — das ist billiger als die falsche Palette.